Trans* Sein: von der Psychiatrisierung zur Selbstbestimmung


Trans* Sein, neu verstanden als Geschlechtsinkongruenz, ist nicht länger eine „Störung von Psyche und/oder Verhalten“. Ein wichtiger Schritt, welcher zur psychischen Gesundheit von Transmenschen beitragen und die stigmatisierende Macht der Medizin und insbesondere Psychiatrie zurückbinden wird.

Referat und Diskussion
Nach 60 Jahren Zwangspsychiatrisierung und Pathologisierung verliert mit der Einführung der IDC-11 die Psychiatrie ihre Definitionsmacht über trans Menschen. Ein Rückblick: Geschlecht jenseits cis-heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit; Was ist Trans? Alte und neue Behandlungsleitlinien; aktuelle rechtliche Situation. Und ein Ausblick: geschlechtliche Selbstbestimmung!

Referentin, Myshelle Baeriswyl, Dr. phil. Psychologin & Sexualpädagogin, LGBT+ Beratung


Sara Spreiter von der Südostschweiz traf Myshelle Baeriswyl vor der Veranstaltung in der Werkstatt Chur für ein Interview. Sie sprach über vergangene Meilensteine und was sich Transmenschen in Zukunft wünschen. Hören Sie das ganze Interview hier:

Event Infos

Veranstaltungsort: Werkstatt, Untere Gasse 9, 7000 Chur Wann: 5. Oktober 2021 Zeit: 19:30 Für wen: Allgemeinbevölkerung

Zusatzinfos

Downloads:
Flyer Trans* Sein