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Notfall


PEP – und was ist darunter zu verstehen?

Die Post-Expositions-Prophylaxe kurz PEP genannt ist eine medizinische Notfall-Behandlung, um eine HIV-Ansteckung nach einer Risikosituation zu verhindern. Mit der PEP muss spätestens 48 Stunden nach einer Risikosituation begonnen werden. Je früher man damit beginnt, desto grösser sind die Erfolgschancen. Sie dauert vier Wochen und wird von der Krankenkasse übernommen.

Eine PEP senkt das Risiko einer HIV-Ansteckung um 90% und wird vom Arzt verschrieben. Im Notfall nicht zögern. Konsultieren Sie direkt eine medizinischen Notfallstelle in Ihrer Region. Wichtig: Die PEP-Therapie ist kein Ersatz für Safer Sex! Anders als die PEP sind Kondome billig, einfach zu bekommen, müssen nur beim Sex verwendet werden, verursachen keine Nebenwirkungen und schützen sicher vor einer Ansteckung mit HIV.